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Studierendenzahlen WS 2017/2018: Unis mit leichtem Minus, FHs und Privatunis wachsen

Die Studierendenquote steigt, der AusländerInnenanteil liegt bei rund einem Viertel. Das größte prozentuelle Minus gibt es an Pädagogischen Hochschulen.

Wintersemester 2017/2018

Im vergangenen Wintersemester (2017/18) besuchten 382.945 StudentInnen österreichische Hochschulen. Während die Gesamtzahl gegenüber dem Jahr davor damit nahezu unverändert blieb, verzeichneten öffentliche Universitäten laut Statistik Austria ein leichtes Minus und Pädagogische Hochschulen (PHs) einen größeren Rückgang, während Fachhochschulen (FHs) und Privatuniversitäten wuchsen.

54 Prozent aller Studierenden sind Frauen

Bei in etwa gleichbleibenden StudentInnenzahlen stieg der Anteil der jungen Erwachsenen, die ein Hochschulstudium belegen - die Studierendenquote - bis zum Beginn dieses Jahres um 0,4 Prozentpunkte auf 24,1 Prozent. Mit einem Anteil von 54 Prozent haben Frauen hier die Nase vorne. Einzig an den FHs studieren etwas mehr Männer als Frauen.

Rund 25 Prozent ausländische Studierende

Der AusländerInnenanteil an den Hochschulen liegt weiter bei rund einem Viertel (98.663 StudentInnen). Darunter dominieren weiter die 36.764 Deutschen, die fast zehn Prozent der HochschülerInnen stellen. Die traditionell zweitgrößte Gruppe sind die 10.267 ItalienerInnen (knapp drei Prozent). Dabei handelt es sich großteils um studienrechtlich gleichgestellte SüdtirolerInnen

Die meisten Studierenden auf öffentlichen Unis

Mit 278.052 ordentlichen HörerInnen und 17.392 LehrgangsstudentInnenen entfielen im Wintersemester 2017/18 immerhin 77,2 Prozent aller StudentInnen auf die öffentlichen Universitäten. Bei den ordentlichen StudentInnen verzeichnete man gegenüber dem Jahr davor einen Rückgang um ein Prozent. Um mehr als vier Prozent sank darüber hinaus die Zahl der LehrgangsstudentInnen.

Rückgänge an Pädagogischen Hochschulen

Ein prozentuell deutlich größeres Minus gibt es an den PHs: Dort verzeichnete man nach 14.280 LehramtsstudentInnen im Wintersemester 2016/17 ein Jahr darauf 13.232 StudentInnenen, was einem Minus von 7,3 Prozent entspricht. Anders das Bild an den FHs, wo 51.522 ordentliche StudentInnen und damit im Jahresvergleich um rund drei Prozent mehr HörerInnen verzeichnet wurden. Dazu kommen hier noch 4.370 StudentInnen in Lehrgängen (plus 25 Prozent).

Privatuniversitäten im Aufwind

Seit Jahren in stetigem Wachstum befinden sich die heimischen Privatuniversitäten: Diese wurden 2016/17 erstmals von mehr als 10.000 ordentlichen Studierenden besucht, im Jahr darauf waren es bereits knapp über 11.000 (plus 9,2 Prozent). Auch die Zahl der LehrgangsstudentInnen stieg dort auf 2.496 (plus 19 Prozent). 


Quelle: APA
Autor: red.
12.09.2018